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Privathaushalte stemmen immer höhere Kosten für Benzin und Heizöl

Vor der allgegenwärtigen Strompreisdebatte tritt in den Hintergrund, dass es die Kosten für Benzin, aber auch die für die heimische Heizung sind, die Privathaushalte finanziell stark belasten. Eine Lösung ist der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf sinnvolle erneuerbare Energiesysteme.

Zu diesem Thema hat die Agentur für Erneuerbare Energien am 11.11.2013 eine ausführliche Meldung veröffentlicht: „Fossile Brennstoffe sind Kostentreiber Nummer eins. Ausgaben für Heizöl und Benzin belasten Privathaushalte am stärksten“, online nachzulesen unter www.unendlich-viel-energie.de.

„Unverändert dominieren Wärme und Kraftstoffe die Energiekosten eines typischen deutschen Haushalts. „Ein kurzer Blick auf die Energierechnung zeigt schnell, dass die anhaltende Diskussion um die Strompreise am Kern des Problems vorbeigeht“, stellt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der
Agentur für Erneuerbare Energien, fest. „Kostentreiber Nummer eins sind fossile Brennstoffe, die im Fall der Heizung gut und günstig durch erneuerbare Wärme ersetzt werden können“, so Vohrer.

Trotz zuletzt leicht gesunkener Preise für Öl und Gas geben die Deutschen für Heizen, Warmwasser und Autofahren seit vielen Jahren deutlich mehr Geld aus als für Strom. Während Strom in einem typischen Privathaushalt nur knapp 25 Prozent der Energierechnung ausmacht, schlagen Heizöl mit 35 Prozent und Benzin mit gut 40 Prozent zu Buche. Wer mit Öl heizt, muss heute mehr als doppelt so viel für eine warme Wohnung bezahlen als noch im Jahr 2000. Auch Erdgas ist über 70 Prozent teurer als noch vor 13 Jahren. „Durch den Umstieg von einer alten Öl- oder Gasheizung auf ein erneuerbares Heizsystem könnten die meisten Haushalte Heizkosten einsparen“, betont Vohrer.

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„Im Sinne einer finanziellen Entlastung der privaten Haushalte und des Erreichens der Energiewendeziele muss der politische Fokus jetzt auf eine Wärmewende in den deutschen Heizungskellern gerichtet werden. Doch droht dieser Aspekt im Schatten der Strompreisdebatte auf der politischen Agenda erneut nach hinten zu rücken“, befürchtet Vohrer.

Erneuerbare Wärme rechnet sich
Die beste Maßnahme gegen steigende Heizkosten sei der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen: Setzt sich deren durchschnittliche Kostensteigerung fort wie in den Jahren 2002 bis 2012, so rechnet sich in den meisten Fällen der Umstieg von einer alten Öl- oder
Gasheizung auf erneuerbare Wärme. Dies zeigt eine aktuelle Berechnung der Agentur für Erneuerbare Energien am Beispiel eines typischen Einfamilienhauses: Auf 20 Jahre gerechnet kommt der Weiterbetrieb einer alten Ölheizung in diesem Fallbeispiel mehr als
doppelt so teuer wie eine neue Pelletheizung oder eine Wärmepumpe. Auch der Umstieg von einer alten Gasheizung auf erneuerbare Heizungstechnologien spart am Ende Geld.

Gegenüber einer neuen Öl- oder Gasheizung mit Brennwerttechnologie sind Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarwärmeanlagen zwar in der Anschaffung teurer und werden deshalb mit öffentlichen Fördermitteln bezuschusst. Über die gesamte Lebensdauer
gerechnet sind die umweltfreundlichen Heizungen aber letztlich im Vorteil, denn sie haben erfahrungsgemäß niedrigere verbrauchsgebundene Kosten. So kosteten Holzpellets im Oktober dieses Jahres 5,8 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh). Wärmepumpenstrom ist laut Vergleichsportalen ab etwa 18,3 Ct/kWh zu haben. Eine Heizungsanlage, die mittels Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom etwa 3,5 Kilowattstunden Wärme macht, stellt
ihre Heizenergie also für umgerechnet 5,2 Ct/kWh bereit. Öl und Gas waren im Oktober mit 8,1 bzw. 6,9 Cent je Kilowattstunde deutlich teurer. „Wer sich für die Zukunft gegen steigende Brennstoffkosten absichern will, sollte zusätzlich eine Solarthermieanlage installieren“, empfiehlt Vohrer. „Denn das ist die einzige Technologie, deren Heizkosten
mit Sicherheit nie steigen werden. Den besten Beitrag zum Klimaschutz liefert die Solarwärme sowieso.“

Fördertöpfe der Bundesregierung sind gut gefüllt
Das Handlungspotenzial im Wärmebereich ist nach wie vor riesig. Gut 80 Prozent der Heizungsanlagen in deutschen Haushalten laufen noch mit fossilen Brennstoffen. Zudem sind mehr als drei Viertel der Heizungen nicht mehr auf dem Stand der Technik. Um das Ziel eines CO2-neutralen Gebäudebestands bis 2050 zu erreichen, fördert das
Bundesumweltministerium den Wechsel zu einer effizienten, sauberen Heizung mit dem Marktanreizprogramm (MAP): Für den Heizungswechsel gibt es günstige Darlehen und attraktive Zuschüsse, die sich auf mehrere Tausend Euro summieren können.

Für eine Pelletheizung mit Unterstützung durch eine Solaranlage gibt es beispielsweise fast 5.000 Euro Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Wer nicht genügend Geld auf der hohen Kante hat, kann die restliche Investitionssumme über einen zinsgünstigen Kredit der KfW-Förderbank finanzieren. Das hilft Heizungswechslern, über die Schwelle der Investitionskosten hinweg zu kommen.“

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BeBa im Kurzüberblick
Im Jahre 1997 aus dem Einzelhandelsunternehmen Elektro Bartels hervorgegangen, ist die BeBa Unternehmensgruppe seit über 16 Jahren erfolgreich im Bereich der Erneuerbaren Energien aktiv. Heute beschäftigt BeBa rund 150 hoch qualifizierte Mitarbeiter an vier Standorten. Das Team aus Ingenieuren, Kaufleuten, Meistern, Technikern, Monteuren und Auszubildenden ist erfahrener Partner für maßgeschneiderte Energiekonzepte. BeBa plant und realisiert Energieprojekte in vielfältigen Bereichen, u.a. Photovoltaik, Solarthermie, BHKW, Wartung und Betriebsführung, Energiespeicher und Windenergie.